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Maare

Tiefblau und von unergründlicher Tiefe, "die Augen der Eifel" sind etwas ganz Besonderes...

Das Eichholzmaar
Idyllisch zwischen den beiden Eifelörtchen Steffeln und Duppach gelegen ist das Eichholzmaar mit einem Durchmesser von ca. 120 m und einer maximalen Tiefe von 3 m das kleinste und nördlichste Maar der Eifel. Die kreisrunde Form des Maarkessels ist noch gut zu erkennen. Es liegt genau auf einer geologischen Störung, die hier nord-westlich/süd-östlich verläuft. Zu Anfang des letzten Jahrhunderts wurde das Maar trocken gelegt, um Wieseflächen zu erhalten. Von Spätsommer 2007 bis Frühjahr 2008 wurde eine Renaturierung durchgeführt und die Wasserfläche mit einer Größe von ca. 1 ha wiederhergestellt. Den kleinen Rundgang um das Eichholzmaar und die nahe gelegene Steffelner Mineralquelle hat man in gut zehn Minuten absolviert. Dennoch sollte man genügend Zeit mitbringen, denn besonders die Fauna in dem umgebenden Landschaftsraum hat einiges zu bieten.

Tipp: Rundwanderung „Duppacher Maare und Dreese“, Länge: ca. 7 km, Wanderdauer: ca. 3 Std.


Eigelbacher Maar
Das Eigelbacher Maar liegt ca. 2 km nördlich vom Eifelörtchen Kopp. Der ca. 1 km durchmessende Maarkessel wird vom Eigelbach entwässert und durchbrochen. Das Eigelbacher Maar wurde vor Hunderttausenden von Jahren in den devonischen Sandsteinuntergrund hineingesprengt. Die damals ausgeworfenen Maarauswurfmassen wurden im Laufe der Jahrhunderttausende wegerodiert. Was bis heute überliefert wurde, ist der ausgeräumte Sprengtrichter des ehemaligen Maares, der heute als gut 120 m hinabreichende kesselförmige Eintiefung in das Eifelgebirge überliefert ist.

Tipp:
Geo-Rundweg „Eigelbacher Maar“, ca. 4,5 km, ca. 2,5 Std.


Die drei Dauner Maare
Das Weinfelder (auch Totenmaar), das Schalkenmehrener sowie das Gemündener Maar gehören zu den bekannten Dauner Maaren und sind vor etwa 20.000 – 30.000 Jahren durch vulkanische Aktivität entstanden.
Bei den Magmen dieser Vulkangruppe handelt es sich um basaltische Schmelzen. Die Dauner Maar bilden hinsichtlich ihrer Entstehung eine Gruppe. Sie sind vermutlich nacheinander innerhalb eines geologisch kurzen Zeitintervalls entstanden und sind entlang einer NW-SE ausgerichteten Förderspalte aufgereiht.
Im Gemünder sowie im Schalkenmehrener Maar ist Schwimmen erlaubt.

Tipp: Rundwanderung „Dauner Maare Tour“, Länge: ca. 7 km, Wanderdauer: ca. 3 Std.


Pulvermaar
Das Pulvermaar bei Gillenfeld ist Teil des Westeifler Vulkanfeldes. Mit etwa 37,7 ha Wasserfläche ist es das größte wassergefüllte Maar der Vulkaneifel und mit maximal 72 m auch das tiefste. Der weitgehend konstante Wasserspiegel präsentiert sich kristallklar inmitten eines gut 1000 m weiten Kraterkessels.
Das Pulvermaar verdankt seine Entstehung den gewaltigsten vulkanischen Ausbrüchen in der Umgebung Gillenfelds, die einige Wochen anhielten. Das Pulvermaar selbst ist heute noch immer von einem lückenlosen, etwa 20 – 25 m mächtigen Tuffwall umgeben.
Im Pulvermaar ist Schwimmen erlaubt.


Das Meerfelder Maar
Mit einem Durchmesser von 1500 x 1200 m und einer Trichtertiefe von fast 200 Metern ist das Meerfelder Maar beim gleichnamigen Ort Meerfeld der größte wassergefüllte Maarkessel der Eifel. Entstanden vor ca. 29.000 Jahren hat der Maarsee er noch heute eine Wassertiefe von rund 17 m.
Das Meerfelder Maar entstand durch eine gewaltige unterirdische phreatomagmatische Explosion, die ausgelöst wird, wenn heißes Magma beim Aufsteigen auf eine wasserreiche Gesteinsschicht trifft. Durch das explosionsartig verdampfende Wasser wurden die umliegenden Gesteine zertrümmert und teilweise nach oben geschleudert. Der entstandene Hohlraum füllte sich wieder mit Gestein und an der Oberfläche entstand ein Einbruchstrichter. Die Magmakammer, aus der das Magma aufstieg, liegt etwa 2000 bis 6000 m unter dem Meerfelder Maar. Das Maar hat sich im Laufe der Zeit mit Wasser gefüllt, so dass das heutige Maar entstehen konnte.


Das Ulmener Maar
Das jüngste Maar der Eifel ist mit rund 10.000 Jahren auch der jüngste Vulkan Mitteleuropas. Der Maarsee hat sich im Inneren eines mächtigen Aschewalls aufgestaut. Das Ulmener Maar ist in Nordwest-Südost-Richtung etwa 510 m lang und 350 m breit. Der durch den vulkanischen Ausbruch geschaffene Krater ist bis zu 86 m tief. Oberhalb der Wasseroberfläche des Maarsees sind in den Kraterwänden Gesteine des Unterdevon augeschlossen, über denen der rings um das Maar geschlossene Tuffwall liegt. Die Tuffe bestehen aus vulkanischem Auswurfmaterial und durch den Ausbruch zertrümmertes Gestein. Ein Rundweg um den Maarsee lädt zu einer gemütlichen, kleinen Wanderung ein.

Der nördlich des Ulmener Maars liegende Jungfernweiher ist ebenfalls ein Maar, allerdings ein verlandetes. Bohrungen haben ergeben, dass es sich um einen Vulkan handelt, der 118.000 Jahre alt ist und wesentlich größer war als der des Ulmener Maares. Erst 1942 staute man Wasser auf den sumpfigen Wiesen. Heute befindet sich dort ein Vogelschutzgebiet, in dem man seltene und bedrohte Vögel beobachten kann.

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